In Salzburg findet vom 12. bis 15. August 2010 der erste CSD in der Geschichte der Mozartstadt statt. Mit einem 4-tägigen Show-Programm auf der Glockengasse machen die Veranstalter auf die gesellschaftliche und rechtliche Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender aufmerksam. Gefeiert wird auch das 30jährige Bestehen und Engagement der Homosexuellen Initiative Salzburg (HOSI).
Den Auftakt macht das Festival am Donnerstag, den 12. August ab 20 Uhr mit dem österreichischen Kinoschmankerl „Der Knochenmann“, der unter freiem Himmel und bei gratis Eintritt gespielt wird. Am Freitag dann wird das Wochenende von Salzburgs Lesben und Schwulen etwas früher eingeläutet: Ab 15 Uhr beginnt das Show-Programm unter dem Motto „Da Summa kann kumma“ mit dem österreichischen Original „Jazz Gitti", die "die CSD-Bühne zum Beben bringen wird", wie die Veranstalter um Gernot Marx ankündigen. Indi, Rock und Alternative ist anschließend bei der Boyband Blackout Problems und der neuen Salzburger Rockband Jacky Dolls angesagt. Ein Star der Neuen Deutschen Welle, Fräulein Menke, wird unter anderem Hits wie „Tretbot in Seenot“ zum Besten geben, bevor Zarah Leander ihre Wiedergeburt in Form von Cristina aus Amsterdam erlebt.
Prominent und mit aufwändigen Shows präsentiert sich auch der Samstag – ebenfalls ab 15 Uhr. Namhafte Künstler der internationalen Szene, wie France Delon - Star der Travestie - Drag Queen Paula Jackson mit ihrer Lasershow und Nina Queer - die legendäre Partyqueen aus Berlin - geben sich die Ehre. Pop’n’Roll heißt es anschließend mit der lesbischen Sängerin Coy, die die aktuellen Sommerhits Ihrer Scheibe "Butterfly" performen wird. Zünftig gibt sich dagegen der Sonntag: Beim trachtigen Frühshoppen ab 11 Uhr spielt die Hofer Trachenmusikkapelle auf. Deftige Schmankerln dürfen dabei ebenso auf dem Tisch präsentiert werden wie das obligatorische halbe Bier.
Möchtest du mehr über den ersten Salzburger CSD erfahren? Dann lies das Interview mit Gernot Marx, dem Co-Organisator des Festivals.
Donnerstag, 29. Juli 2010


