Valencia - Auf der Suche nach der Mitte

18.05.2011
 
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Das Schlagwort „Wellness“ fand in den letzten Jahren inflationären Gebrauch und wurde entsprechend entwertet, seitdem jede Berghütte mit Sauna diesen Begriff für sich beansprucht. Mit Misosuppe zum Frühstück, Algenpüree zum Lunch, Zwiebelbrühe zur Teatime sowie Ying und Yang im steten Gleichgewicht, verabschiedet sich „Medical Wellness“ vom Wohlfühl-, Kuschel- und Genuss-Schnickschnack. Notfalls verhilft man mit dem Skalpell zum persönlichen Wohlbefinden. Michael Noghero hat sich im Land Valencia auf die Suche nach der inneren Mitte begeben.


Die Adresse erweckt falsche Hoffnungen oder Befürchtungen – je nachdem. Das Hotel befindet sich auf der Gemarkung des Ortes Benidorm an der Costa Blanca, 50 Kilometer von Alicante entfernt. Benidorm: das frühere Fischerdorf hat 71.000 Einwohner, in der Hochsaison wollen hier über 1,5 Millionen Menschen ihren Urlaub genießen. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Benidorm außerdem die größte Hochhausdichte Europas. Die Skyline an der Mittelmeerküste hat man vom im Hochland gelegenen „Hotel Barceló Asia Gardens Thai Spa“ aus zumeist im Blick. Ansonsten bleibt man hier aber von dem Touristentrubel in der Hochhausstadt, die man in einer Viertelstunde mit dem Auto erreicht, verschont.Ein Garten mit Hotel Als ich einchecke, wuselt es im zentralen Empfangsgebäude mit Lobby und Rezeption. Damen in orientalisch anmutender Kleidung huschen durch die Gänge. Diese Kleidung harmoniert so gar nicht mit dem Interieur und dem Ambiente des Fünf-Sterne-Hotels. Wie der Name des Hauses erwarten lässt, wurde hier ein asiatisches Fluidum geschaffen. Zwischen der Benidorm-Skyline auf der einen und kargen Berggipfeln auf der anderen Seite, breitet sich auf über 30.000 terrassierten Quadratmetern eine üppige, tropische Vegetation aus. Dazwischen Bachläufe, Kaskaden, verschlungene Wege, sieben Außenpools und insgesamt rund 300 Zimmer in drei Kategorien, aufgeteilt in acht rote Gebäudekomplexe. Hier entstand kein Hotel mit Garten, sondern ein Garten mit Hotel. Die Großzügigkeit der Anlage garantiert jedem Gast ausreichend Privatsphäre, auch im vergleichsweise kleinen Spa-Bereich innen, dem Thai Spa, in den maximal 30 Gäste gleichzeitig Einlass finden. Das ist vollkommen ausreichend, denn bei dem hier herrschenden Klima findet das Leben fast ganzjährig im Freien statt. Bei den Wellness-Anwendungen liegt der Schwerpunkt auf asiatischen Methoden wie Thai Massage, die auch in Pavillons im Garten angeboten werden.Bei meinem Besuch ist das Hotel fast komplett mit Chanel-Verkäuferinnen und -Verkäufern belegt, die hier ein Event zelebrieren - inklusive orientalischer Nacht, was die Kostümierung erklärt. Bezogen auf die männlichen Chanel-Beschäftigten wähnt man sich hier ausnahmsweise in einem schwulen Resort. Als ich morgens durch die Gärten wandele, wabern ausgedehnte No5-Schwaden über das Grün. Ich nehme hier quasi meine Henkersmahlzeit für die nächsten drei Tage zu mir. Auf dem Programm steht richtige Wellness, ganzheitlich – und dafür geht es am nächsten Tag in die Klinik. Über die dortigen Essensgepflogenheiten habe ich schon das ein oder andere gehört, weswegen ich mir lieber schnell noch ein Croissant vom Büffet hole.Klinisches Weiß mit viel Stil Der Weg zur SHA Wellness Clinic führt steil bergan durch eine noble Wohngegend. Hoch oben über dem kleinen Ort El Albir, der ebenfalls zu Benidorm gehört, erblickt man dann das imposante Entrée. Die in vornehmem Weiß gehaltene Fassade bildet die Plattform für einen Wasserfall, der den Ankommenden kühle Luft zufächelt. An der Rezeption erinnert nichts an eine Klinik, allenfalls das vorherrschende Weiß. Ansonsten ist alles hotelüblich. Zu meinem Zimmer gelange ich mit Aufzug, über ein ausgedehntes Atrium, einen weiteren Aufzug und dann noch einige Meter auf einer Freiluft-Galerie. Das Haus mit seinen 93 allesamt sehr großzügigen Zimmern in vier Kategorien erschließt sich dem Betrachter in seiner Größe erst nach und nach. Das Grundstück, auf dem früher das Sommerhaus der Hotelinhaber stand, wurde bis auf den letzten Winkel ausgenutzt. Eine raffinierte Architektur schafft dennoch viel Freiraum zwischen den insgesamt fünf Gebäudeteilen. Die Balkone, viele davon mit Blick aufs Meer, sind sehr groß, die Innenhöfe bieten gepflegtes Grün und das Sonnendeck (mit Plastik-Rasen) sucht Seinesgleichen. Mit wundervollem Blick auf das Mittelmeer und die bergige Landschaft rundum kann man hier bei angenehmer Brise in einem der Schatten spendenden Pavillons faulenzen, im Pool seine Runden drehen, das Putting-Green nutzen oder sogar Tennis spielen. Auch in den Zimmern erinnert nichts an eine Klinik: viel weißer Marmor in Kombination mit dunklem Holz und überall liegt ein angenehmer, unaufdringlicher Aromaduft in der Luft.„Gerne räumen wir die Minibar für Sie leer!“ Auch nicht unbedingt an eine Klinik erinnert der Terminplan für die Zeit meines Aufenthalts, den ich im Zimmer vorfinde. Ungewöhnlich ist allerdings die Ausstattung der Minibar: Reiscracker und andere Getreideriegel, allerlei gesunde Modegetränke und kein Alkohol. Dazu der freundliche Hinweis, dass man die Minibar auf Wunsch gerne ausräumt beziehungsweise dem Ernährungsplan entsprechend bestückt. An diesem Punkt werde ich seit Betreten des Hauses erstmalig wieder daran erinnert, dass ich mich in keinem gewöhnlichen Wellnesshotel befinde. Die SHA Wellness Clinic hat sich der Makrobiotik verschrieben. Viel weiß ich über diese Lebensweise zu Anfang meines Aufenthalts noch nicht, außer, dass sie zu einem gesunden Leben führen soll. Das ist ja bei den meisten vorgeschlagenen Lebensweisen so und dagegen habe ich auch überhaupt nichts einzuwenden. Auch, dass die Ernährung dabei natürlich eine Rolle spielt, ist mir klar und makrobiotisch setze ich zu diesem Zeitpunkt mit vegetarisch gleich. Ich bin gespannt auf das Mittagessen. Das Restaurant auf der Pool-Ebene mit raumhohen Fensterfronten ist sehr designorientiert, nicht unbedingt gemütlich aber es fokussiert auf den Panoramablick. Mir fällt als Erstes auf, dass die Tische nicht eingedeckt sind. Ich befürchte bezüglich der Nahrungsaufnahme an den kommenden Tagen Schlimmstes, werde dann aber beruhigt, dass dies nur praktische Gründe habe. Man könne ja nicht wissen, wer was isst und insofern wird erst nach der Bestellung eingedeckt. Auch über die makrobiotische Ernährung werde ich nun genauer aufgeklärt. Hier in der SHA Wellness Clinic – SHA ist ein Kunstwort – geht es um die absolute Einheit von Körper und Geist. Und in Bezug auf das Essen fährt man hier einen strikten makrobiotischen Kurs: Tierprodukte, Zucker, Alkohol und bestimmte Gemüse- und Obstsorten sind tabu. Wobei man dann doch wählen kann, wie streng makrobiotisch man sich hier ernähren möchte. Ich entscheide mich für die am wenigsten strenge Light-Variante. Insofern kann ich mich über die mir vorgeschlagene Menüfolge gar nicht beschweren: ein feiner Salat, halbroh servierter Thunfisch auf Pilzrisotto und zum Dessert ein lauwarmer Schokokuchen – dazu ein Glas Bio-Weißwein. Alles köstlich! Was ich zum Abschluss allerdings vermisse ist der Kaffee – gibt es nicht. Anstatt dessen wird ein aromatischer Tee serviert, denn Tee sei ganz wichtig in der Entgiftungsphase, in der ich mich gerade befinde. Untypisch für ein Restaurant: an den meisten Tischen sitzt nur eine Person und die isst hochkonzentriert, etwa die Hälfte der Gäste ist etwas moppelig und nimmt offenbar am Diät-Programm teil. Beim Rausgehen werfe ich neugierige Blicke auf deren Teller: die sind schon deutlich übersichtlicher bestückt als der meine.Handy möglichst nur eine Stunde am Tag Mein erster Termin ist Terminplanung. Pünktlich melde ich mich an der Spa-Rezeption an und werde gebeten, noch einen Moment Platz zu nehmen. Eine Dame unschätzbaren Alters schwebt herein und wird sofort von staccatoartig „You look so beautiful“ ausrufenden Spa-Mitarbeiterinnen umlagert. Die stark angeschwollenen Gesichtszüge und die übernatürlich großen Lippen der Dame sind unverkennbar. Ich bin dran. Zusammen mit der Spa-Mitarbeiterin muss ich meinen Aufenthalt fertig planen. Neben den gebuchten Treatments gibt es schließlich noch ein Gruppenprogramm. Ich sage, dass ich mich für das Aqua-Fitness entschieden hätte. Das ist der Mitarbeiterin nicht genug, denn die „Methode SHA“ setzt auf Ernährung und Bewegung. Also willige ich ein, abends noch beim Yoga und der Meditation mitzumachen und morgens die Nordic Walking-Tour und die Wanderung zum Leuchtturm zu belegen. Und nachmittags den Kochkurs. Dann bekomme ich noch die Klinik-Regeln ausgehändigt mit der Bitte um eine Unterschrift und auch der Hinweis, dass das Handy doch möglichst nur eine Stunde am Tag eingeschaltet sein sollte, wird nicht vergessen. Als ich auf dem Rückweg an der Rezeption vorbeikomme, checken gerade drei ältere Damen ganz enthusiastisch und lautstark ein, Spanierinnen. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht zu Dorothy, Rose und Blanche von den Golden Girls. Mein nächster Termin ist ein angenehmer: eine Stunde Massage.Kein Dogma, sondern ein Werkzeug 30 Minuten sind für eine makrobiotische Konsultation mit dem gebürtigen Schotten Kenneth Prange eingeplant. Seine Funktion lässt sich wohl am besten mit der eines Ernährungsberaters beschreiben. Zum Auftakt des Gesprächs schaut er gründlich in meine Augen, danach auf die Hände. Es folgt eine eher allgemeine Aufklärung über Makrobiotik. Tierische Milch sei für eine zu starke Schleimproduktion im Körper verantwortlich, weshalb man sie durch Mandel-, Hafer-, Soja- oder Reismilch ersetze. Nachtschattengewächse wie Tomaten oder Kartoffeln seien wegen ihrem hohen Anteil an entzündungswirkender Oxalsäure zu meiden, wobei Tomatensauce aufgrund der Kombination mit Basilikum wiederum schon gegessen werden könne. Ich bekomme zwei spezielle Tees verordnet, die ich nachmittäglich an der Bar einnehmen soll. Nach dem Abendessen, bei dem der übliche Espresso wiederum durch einen Tee ersetzt wird, habe ich Lust auf eine Zigarette. Auf dem Hotelgelände darf nicht geraucht werden. Da ich aber kein Entwöhnungsprogramm mache, kann ich das Haus verlassen. Also raus und außer Sichtweite eine Zigarette angesteckt.Misosuppe statt Kaffee Am Morgen vermisse nicht nur ich den gewohnten Kaffee. Als ich mir am übersichtlichen Büfett von der Misosuppe nehme, steht eine der Golden Girls hinter mir und fragt erwartungsvoll, ob das Kaffee sei. Ich verneine und kläre sie über die Kaffee-Situation auf, woraufhin sich ihre Laune sichtlich verschlechtert. Das Nordic Walking habe ich zugunsten gesundheitsfördernden langen Schlafens gestrichen. Beim Floating soll ich mich nun in einer 30-prozentigen Salzlake mit 35 Grad in einer halben Stunde tiefenentspannen. Nachdem das mit dem Entspannen auf Kommando schon wo anders nicht geklappt hat, gehe ich zugegebenermaßen nicht ganz unvoreingenommen an die Sache ran. Nach 15 Minuten in dem Floating-Bassin bin ich nicht entspannt. Ich bin genervt von dem Lüftungsgeräusch und mir ist langweilig. Ich beschließe, diesen Programmteil zu beenden. Viel Zeit bleibt mir sowieso nicht bis zum Aqua-Fitness. Zuerst macht dort jeder für sich auf Anweisung des jungen Trainers am Beckenrand Übungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Die Gruppe besteht, von mir abgesehen, ausschließlich aus Frauen. Es werden allerdings immer weniger. Als es dann zu den Übungen kommt, die man zu zweit machen muss, sind noch fünf Damen mittleren Alters und ich übrig. Meine Trainingspartnerin ist eine resolute, mollige Spanierin, die sich meine Hilfestellungen energisch einfordert und meine Hände zwischen ihrem Bikini-Ober- und Unterteil platziert – so soll ich sie durch den Pool schieben, was nach mehreren Anläufen auch gelingt.Beim Kochkurs wird die Hauptspeise von gestern Mittag zubereitet: Tuna Tataki mit Pilzrisotto - offenbar der Bestseller hier, der beispielsweise bei Hochzeiten serviert wird. Die gibt es hier auch, Trauungen können in der hauseigenen „SHApel“ stattfinden. Chefkoch Pablo Montoro hat in der gehobenen Gastronomie gelernt und sagt von sich, dass er sich jetzt auch makrobiotisch ernähre – auf spanischen Schinken ab und zu will er aber nicht verzichten. Offenbar angelockt von den Essensdüften, schaut das Golden Girls-Trio vorbei, allesamt in pastellfarbenen Trainingsanzügen gekleidet. Probieren dürfen sie aber nicht von dem Kochkurs-Ergebnis – schließlich machen sie das Diätprogramm. Ich gehe rüber in die Bar, wo ich meine verordneten Tees zu mir nehmen soll: der erste ist für die Entgiftung, der zweite gegen Alterungsprozesse. Der Geschmack ist gewöhnungsbedürftig, eigentlich handelt es sich auch mehr um eine Brühe – mit Zwiebeln und allerlei anderem Gemüse. Die Bar ist elegant eingerichtet und ich finde es sehr schade, dass hier wohl nie nette Abende mit ein paar Drinks stattfinden werden.Die Akupunktur wird von einem jungen Arzt durchgeführt, nachdem es ein kurzes Beratungsgespräch gab, bei dem wiederum meine Hände in Augenschein genommen wurden. Meine verräterischen Hände signalisieren Magen- und Lungenprobleme, von denen ich bislang nichts wusste. Nur an einer Stelle ist das Setzen der Nadeln unangenehm: an den Daumen. Als ich das anmerke, teilt mir der Arzt mit, dass es sich hier um einen Entspannungspunkt handele. Aha, also wieder das gleiche Problem wie beim Floating: Entspannung auf Kommando funktioniert nicht.Bei meiner Abreise nach eineinhalb Tagen - der Durchschnittsaufenthalt beträgt in der SHA Wellness Clinic viereinhalb Tage – fühle ich mich dennoch entspannt. Entgiftet müsste ich zumindest ein bisschen sein, denn es gab ja keinen Kaffee und auch immer nur eine Zigarette nach dem Abendessen. Das Essensangebot war für mich persönlich keine unangenehme Einschränkung, wobei man betonen muss, dass ich keines der Diätprogramme gemacht habe. Die Restaurants in der Nachbarschaft, so hört man aber, machen seit Eröffnung der SHA Wellness Clinic einen gesteigerten Umsatz mit Steaks. Interessant ist, dass mein Verlangen nach Süßem schon nach einem Kurzaufenthalt nachhaltig zurückging – eine Cola erschien direkt nach dem SHA-Aufenthalt unerträglich süß.Asia-, Medical oder City- und Strand-Wellness - das ist hier die Frage! Rund eineinhalb Stunden dauert die Autofahrt durch Mandelbaum-Plantagen und Orangenhaine von der SHA Wellness Clinic zum nächsten Ziel: Das Hotel Las Arenas in Valencia hat ein Wellnessangebot, das auf historische Wurzeln Bezug nimmt und im Vergleich zum SHA-Angebot nur Kuschelwellness beinhaltet. Schon Ende des 19. Jahrhunderts gab es hier am Strand warme Bäder mit Meerwasser und einen umfangreichen Kurbetrieb für die elitäre Gesellschaft. Der Poolbereich wurde bereits 1933 geschaffen und mit dem Hotelbau in 2002 komplett restauriert und zu einem luxuriösen Spa-Bereich erweitert. Hier angekommen, genehmige ich mir zuerst einen Espresso auf der Sonnenterrasse mit Blick auf das Strandleben. Den Strand vor der Türe und die Innenstadt von Valencia inklusive Nachtleben mit der Metro eine Viertelstunde entfernt, dazu ein solides Wellnessangebot – beste Voraussetzungen für einen (Kurz-)Urlaub ohne Kompromisse! Im Land Valencia genießt man Wellness jeglicher Prägung – ob Asia-, Medical oder City- und Strand-Wellness. Hoch über dem Meer oder am Strand, mit Wohlfühlprogramm oder Anregungen für einen neuen Lebensstil. Von einem profitieren aber alle Angebote gleichermaßen: dem zu jeder Jahreszeit angenehmen Mittelmeerklima.

Anreisen. Der Flughafen Valencia wird im Gegensatz zum Flughafen Alicante hauptsächlich vom nationalen Flugverkehr genutzt. Er befindet sich rund 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist mit der Metro zu erreichen. Ryanair fliegt Valencia von Weeze und Hahn aus an. Den Flughafen Alicante erreicht man von vielen deutschen Städten aus, z. B. mit Air Berlin oder Ryanair. Von Österreich aus wird Alicante durch flyniki über eine Umsteigeverbindung via Palma de Mallorca bedient, aus der Schweiz unterhält Air Berlin von Juni bis Oktober eine Direktverbindung.

Übernachten. SHA Wellness Clinic, Verderol 5, El Albir, 03581 Alicante, Tel.: +34 96 681 11 99, www.shawellnessclinic.com, info@shawellnessclinic.com. Noble Wellness-Klinik mit luxuriösem Hotelkomfort, in der makrobiotische Ernährungs- und Lebensweise praktiziert wird.

Speisen. Taberna del Pla, C/ San Mateo, 16, 03013 Alicante, Tel. +34 965 14 09 67, mit puristischer Ernährungslehre, wie sie sie in manchen Wellnesshotels vermittelt wird, verträgt sich die spanische Tapas-Küche natürlich nicht. Aber sie gehört zu einem vollkommenen Spanien-Aufenthalt einfach dazu. In der etwas versteckt liegenden Taberna del Pla in Alicante kann man sehr ursprüngliche Küche genießen. Neben Jamón Serrano, Tortillas, Fleischklößchen (Albóndigas) kommt natürlich viel Aioli auf den Tisch. Abends werden (auf Vorbestellung) Menüs angeboten (20 - 30 €).

Und sonst? www.landvalencia.com ist die offizielle Tourismus-Website über die Region Valencia. Sie informiert über Reise- und Ausflugsziele sowie Veranstaltungen und gibt gute Tipps für Restaurants und Hotels.