Süßer die Glocken ...

20.11.2013
 
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Weihnachtsshopping

Ob New York, London, Paris, Antwerpen oder Salzburg: In der Adventszeit ist ein Städtetrip besonders heimelig. Tom on Tour verrät, wohin sich eine Reise besonders lohnt - und welche Schnäppchen sich machen lassen!  



New York – Shop ‘til you drop !

Weihnachtsshopping bietet heutzutage jeder Stadt, die etwas auf sich hält. Aber ein Besuch in New York zur Weihnachtszeit, das ist schon etwas ganz Besonderes. Denn bevor der erste Schnee fällt, verwandelt sich die Ostküstenmetropole jedes Jahr aufs Neue in ein magisches Winterwunderland. Eisläufer drehen gekonnt Pirouetten unter einem Weihnachtsbaum, die berühmten „Rockettes“ treten auf, die „Sugar Plum Fairies“ schweben über die Bühne des Lincoln Center, Menschen lassen sich von den herrlich dekorierten Schaufenstern in den Bann ziehen, und traditionelle Weihnachtsbeleuchtung, -musik und -schmuck verbreiten eine ganz eigene Atmosphäre.„Shop till you drop“ ist eine bekannte Werbefloskel, für New York trifft sie zur Weihnachtszeit aber allemal zu. Um im Großstadt-Labyrinth nicht vollends zu versinken, hat sich Tom on Tour ein wenig umgeschaut: zu den bekanntesten Shoppingzielen im Stadtgebiet zählen natürlich die 5th Avenue (Saks, Tiffanys) und SoHo. Auch viele andere Stadtteile bieten hervorragende Shoppingmöglichkeiten - je nachdem, welchen Fummel man gerade für sich oder die daheimgebliebenen Schwestern sucht. Wunderschöne Geschenkartikel von Künstlern, Handwerkern und aus fremden Ländern findet man auf den Weihnachtsmärkten am Grand Central Terminal, im Bryant Park sowie am Union Square. Bei Christmas Cottage finden Besucher speziellen Christbaum-Schmuck, der an den Big Apple erinnert – wenn das mal kein typisches NY-Mitbringsel ist. Wer es lieber kitschig mag, findet bei Mxyplyzyk ein hübsches Kleinod. Die Habseligkeiten des außergewöhnlichen Shops lassen sich vorab auch online anschauen:! Wer richtig Geld sparen will, sollte sich mit dem Linienbus (Fahrzeit eine Stunde) ins Woodbury Common Premium Outlets, nordwestlich von NYC, begeben. Dort wird besonders Designer-Bekleidung deutlich günstiger als im Laden feilgeboten.Wer es bereits Ende November nach New York schafft, sollte unbedingt dem „Rockefeller Center Tree-Lighting” bewohnen – es ist zweifelsohne ein ganz besonderes Spektakel. Bereits nachmittags, sechs Stunden vor dem eigentlichen Ereignis ab 20 Uhr, versammeln sich die ersten Schaulustigen, um die Illumination des riesigen Weihnachtsbaumes und die zweistündige Show mitzuerleben. Die guten Plätze mit Sicht auf Baum und Show sind freilich rar gesät: nur auf einem schmalen Stück der 5th Avenue und von wenigen Stellen auf der 49. und der 50. Straße erhält man Einblick ins Geschehen. Wer den New Yorker Vorweihnachtszauber erliegen möchte, sollte sich aber beeilen: Traditionell sind die Hotelzimmer in dieser Zeit rasch ausgebucht.Weitere Informationen unter: www.newyork.de

Paris – Heimeliges Shoppen unterm Eiffelturm

Man muss kein Hellseher sein, um auch für dieses Jahr freudig vorherzusagen: Spätestens Ende November erstrahlt ganz Paris wieder in einem bunten Potpourri aus gleißendem Licht. Ob auf der Avenue Montaigne, dort, wo sich die Edel-Shopping-Läden Chanel, Dior und Jil Sander niedergelassen haben, oder auf dem legendären Champs-Elysées: überall in der Seine-Metropole schmücken Tausende von Lichterketten die großen Boulevards und Plätze. Auch wenn der Geldbeutel einen Shopping-Exzess nicht zulässt, vorbeischauen sollte man in jedem Fall im Tempel aller Pariser Konsumgüter schlechthin, im Kaufhaus „Galeries Lafayette“. Außer dem pompösen Baustil beeindruckt vor allem die imposante Parfümabteilung – wer hier nicht den passenden Duft für den Liebsten findet, dürfte selbst schuld sein ...Wer auf angeschwulte Designer-Klamotten nicht verzichten, aber trotzdem seinen Geldbeutel schonen will, macht sich auf ins Marais-Viertel. Das Viertel im 4. Arrondissement ist zu einem der beliebtesten der Stadt aufgestiegen, wie ein Blick in die Schaufenster der hiesigen Immobilienmakler verrät. Hier gibt es viel zu entdecken: Ateliers, Edelboutiquen, Galerien, Antiquitätengeschäfte, Museen und zahlreiche kleine alternative Cafés, die dieser Gegend einen eigenen Charme verleihen – inklusiv schwuler Dauerpräsenz in den Straßen und Gassen. Empfehlenswert ist jedem Falle ein Abstecher ins „Boy’s Bazaar“. Aufgeteilt in drei verschiedene Shops, ist dies im Herzen des Gay-Viertels Marais das reinste schwule Einkaufsparadies. Coole Club-Wear, erotische Unterwäsche und voluminöse Sex-Toys bilden eine phantasievolle Auswahl für die heimatliche Bescherung ...Wer anschließend sein Hab und Gut, natürlich verpackt in einer überdimensionalen Chanel-Tüte, präsentieren will, begibt sich schnurstracks ins „Open Cafe“ - mit zahlreichen Sitzplätzen auf dem Trottoir. Wie in kaum einem anderen Café heißt es hier: Sehen und gesehen werden ...
Mehr Infos auf http://de.parisinfo.com

Merry X-Mas! London is calling …

Langjährige London-Besucher wissen: Von der Schwulenszene in Soho bis zur Oxford Street, dem Dreh- und Angelpunkt im Shopping-Paradies der Themse-Metropole, ist es nur einen Katzensprung. Viele schwule Touristen verbinden seit eh und je eine ausgiebige Shopping-Weihnachtstour mit einem Abstecher in die Bars und Clubs auf der Old Compton Street – oder umgekehrt. Wer allerdings mehrere Stunden durch die Straßen und Gassen im West End gedackelt ist, ist vom Trubel und der Lebhaftigkeit dieser Gegend ganz schön erschöpft. Mindestens. Am besten stimmt man sich deshalb erst einmal etwas geruhsamer auf die Shopping-Tour ein. Ganz hervorragend funktioniert das im nördlich der City gelegenen Stadtteil Hampstead. Cruising-Bewanderten dürften jetzt die Ohren klingeln, schließlich gilt der Hampstead Heath-Park als größtes Outdoor-Betätigungsfeld erlebnishungriger Schwuler. Aber das ist jetzt ein anderes Thema ... Hampstead ist ein Refugium, ein Restposten des dörflichen London, mit vielen kleinen Cafés und Shops. Man kann in dem Stadtteil „very british“ einkaufen. Englischer Frühstückstee, Ginger Biscuits, Orangenmarmelade mit Champagner – zwar das normale britische Geschenkprogramm, aber fernab vom Trubel, etwas beschaulicher eben. Wer in Hamstead nicht so recht das passende Weihnachtsgeschenk gefunden hat, für den gibt es in der City zwei Alternativen. Erste Anlaufstationen für Shoppingfans sind natürlich die Oxford Street, Regent Street und Bond Street im West End. Traditionell um den 10. November werden die Oxford Street Christmas lights feierlich angezündet – spätestens dann ist der Startschuss für die Weihnachtsshopping-Zeit eröffnet. Im West End findet man neben allen großen Kaufhäusern wie Selfridges und Marks & Spencer auch internationale Designerläden. Doch, Vorsicht: Wer es sparsam angehen lassen will, ist in dieser Gegend nicht unbedingt am richtigen Platz. Zwar lässt sich das eine oder andere Schnäppchen machen, doch ist das Gros der illustren Shops im West End bekannt dafür, ein tiefes Loch ins Portemonnaie zu reißen.Ein günstigeres Mitbringsel für die Bescherung lässt sich möglicherweise in East London auftreiben. Der überdachte “Spitalfields Market”, ganz in der Nähe der U-Bahn-Station Liverpool Street Station, fristet unter den Touristen bisher noch ein Schattendasein und ist daher ein echter Geheimtipp. Auf dem eleganten und funkigen Market hat man eine große Auswahl an origineller Mode und kreativen Accessoires.
Mehr Informationen unter: www.visitlondon.com  

Weihnachtszauber in Antwerpen

Breite Gänge, freundliche Verkäufer und heimelige Vorweihnachtsstimmung - Dinge, die man auf den überfüllten Weihnachtsmärkten deutscher Großstädte oft schmerzlich vermisst. Zum Glück muss man heutzutage nicht weit und teuer reisen, um in gemütlicher Atmosphäre typische Weihnachtsleckereien wie Glühwein, Spekulatius, Waffeln oder gebrannte Mandeln genießen zu können. In Flandern besitzen Weihnachtsmärkte sehr lange Tradition. Eingebettet in die historischen Altstädte haben sie sich ihren urgemütlichen Charme in hohem Maße bewahrt. Um dem vorweihnachtlichen Rummel für ein paar Stunden zu entfliehen, ist der Besuch eines flämischen Weihnachtsmarktes deshalb bestens geeignet. In Antwerpen zum Beispiel. Dort werden in diesem Jahr vom 7. bis 26. Dezember rings um den zentralen Grote Markt allerlei typische flämische Leckereien und Souvenirs feilgeboten. Der Weihnachtsmarkt taucht die wunderbare Liebfrauenkathedrale und das jahrhundertealte Renaissance-Rathaus in ein märchenhaftes Licht.Nun, was empfiehlt sich als typisch flämisches Mitbringsel? Flandern ist vor allem berühmt für sein „braunes Gold“, die phantasievollen und köstlichen Schokoladenkreationen also. Hans Burie beispielsweise entdeckte schon frühzeitig seine Liebe zur Schokolade. Seit Ende der 60er- Jahre ist der Name „Burie“ in der Schelde-Stadt für seine genialen Schaufensterkreationen bekannt. Bis zum heutigen Tage ist das Schaufenster das wichtigste Medium. Meisterstücke des bereits verstorbenen Hans Burie sind die Schokoladenkopie des Antwerpener Rathauses und die Schokoladendiamanten, die aus 75 Facetten bestehen und heute als Firmenlogo genutzt werden, was in der „Hauptstadt des Diamantenhandels“ irgendwie auf der Hand zu liegen scheint ... Wem dies alles zu konservativ ist, findet durchweg auch ausgefallenere Weihnachtsgeschenke. Der Shop „Swiet & Seksie“ zum Beispiel bietet Süßigkeiten in allen möglichen Variationen an. An sich nichts Besonderes, doch gemach: Sämtliche Leckereien sind äußerst sexy gestaltet. Über Handschellen aus Weingummi bis hin zu Schokolade in Phallus-Form dürfte sich für jeden Geschmack etwas finden. Und immer dran denken: All you eat is love ...
Mehr Infos auf www.visitantwerpen.be  

Winterlicher Zauber in Salzburg

Salzburg ruft im Winter die Romantiker auf den Plan: Die verschneiten Dächer, Kuppeln und Türme der Mozartstadt verzaubern einfach jeden Besucher. Besonders in der Adventszeit! Denn der Advent gehört unbestritten zu den schönsten Zeiten in der Stadt Salzburg. Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, im Mirabellgarten die ersten Schneemänner gebaut werden und der Duft von Glühwein durch die Gassen zieht, werden sogar hart gesottene Zeitgenossen zu echten Romantikern. Ein Spaziergang über die Salzburger Stadtberge bietet einen überwältigenden Blick auf die verschneiten Dächer, Kuppeln und Türme der Stadt. Der Klang der vielen Kirchenglocken erinnert an das herannahende Weihnachtsfest. Wieder hinab gestiegen in die Stadt, verbreitet der fröhliche Trubel des Salzburger Christkindlmarktes wohlige Wärme und weckt längst vergessene Kindheitserinnerungen. Der Duft von Punsch und gebrannten Mandeln, von heißen Maroni und frischen Bratäpfeln umschmeichelt die Nase: Lebkuchenherzen, Krippenfiguren, Christbaumschmuck, Spielzeug und handgestrickte Socken aus Schafwolle locken zum Kauf! Und auch wer es zum Jahreswechsel so richtig krachen lassen möchte, ist in der Mozartstadt genau richtig: Live-Musik, eine Gastromeile mit kulinarischen Leckerbissen, Glockengeläut und ein fulminantes Feuerwerk über der Festung Hohensalzburg um Mitternacht machen die Silvesternacht in Salzburg zur unvergesslichen Urlaubserinnerung. Es versteht sich von selbst, dass die schwul-lesbische Szene in den Gay-Bars Princess, Bernstein und Mexxx kräftig mitfeiert …
Mehr Infos auf www.salzburg.info/de/service/salzburg_fuer/gays_and_friends