Hello, WorldPride 2014!

01.02.2014
 
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Bei Kanada denkt man an als Schwuler unweigerlich an einen knackigen Kerl im Holzfällerhemd, mit dem man durch die einsamen Wälder des Landes streift. Eine Wunschvorstellung? Nicht unbedingt. Wer aber zunächst einmal einen Kanadier kennenlernen möchte, sollte nicht einsam durch Ontarios Wälder streifen, denn die Chancen auf einen heißen Flirt sind da zugegebenermaßen eher bescheiden. Vielversprechender ist da ein Besuch des Pride Toronto – des größten CSD-Festivals Kanadas.




„Ist das ein Original-Outfit von Lady Gaga?“, fragt Marvin, ein junger Schwuler mit Baseballcappy, als er an einer jungen, sexy gekleideten Dame vorbeiflaniert, die Werbung für den Radiosender 103,9 Proud Toronto macht. Alles, was sie außer ihren schwarzen Stiefeletten trägt, ist ein schwarz-gelbes Polizei-Absperrband, das nur das Nötigste an ihrem Körper verhüllt. Lady-Gaga-Fans wissen: Diesen Hauch von Nichts trug die Sängerin in einer Szene in dem Video ihres Megahits „Telephone“ (feat. Beyoncé Knowles). „Du Dummkopf, das Absperrband kannst du doch bei jedem Spezial-Online-Händler bestellen“, antwortet sein Freund Jeff und schüttelt den Kopf. „Ja, ja, schon gut. Ob die sich hier alle so präsentieren? Das kann ja heiter werden“, gluckst Marvin vor sich hin und hakt sich bei seinem Freund ein.

Die beiden Jungs, Anfang 30, haben sich an diesem Tag extra für den Pride Toronto in Schale geschmissen. Marvin trägt ein knappes grünes Höschen und einen Tank-Top, sein Freund Justin ein hautenges T-Shirt und eine knappe Jeans von Hollister. Die beiden kommen aus Chatman-Kent, einer rund 50.000 Einwohner zählenden Stadt im Südwesten Ontarios. Der Besuch des Pride Toronto, des größten Christopher-Street-Day-Festivals Kanadas, gehört für sie zum jährlichen Pflichtprogramm: „Seit zehn Jahren sind wir jedes Jahr dabei. Wir bekommen heute noch Gänsehaus, wenn wir bei der Parade dabei sind“, sagt Justin.

Das Church Wellesley Village ist das schwul-lesbische Epizentrum Torontos

In der zweiten Juni-Hälfte feiert Torontos Lesben- und Schwulenszene, genauer gesagt – und politisch korrekt – Torontos LGBTTIQQ2S-Szene (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual, Transgendered, Intersexual, Queer, Questioning, 2-Spirited) jährlich ihre Pride Week. Schauplatz der Feierlichkeiten ist das Church Wellesley Village, wo am letzten Juni-Wochenende ein dreitägiges Straßenfest und die Parade am Sonntag gefeiert wird. Das Gay Village, oder „The Village“, wie die Stadtbewohner es nennen, ist eine ziemlich schwul-lesbische Nachbarschaft im Herzen von Torontos Downtown, eingebettet an der Kreuzung der Church und Wellesley Streets. Bars, Clubs, Cafés, Shops, Saunen, ein Kulturzentrum, ja sogar einen Radiosender für Lesben und Schwule gibt es hier.

In den letzten Jahren kamen mehrere Zehntausend Lesben und Schwule zum CSD nach Toronto - zum Demonstrieren, zum Feiern und natürlich zum Flirten. Denn nirgendwo sonst in Kanada treffen so viele Lesben und Schwule an einem Wochenende aufeinander. Manch einer, der schon viele CSDs in Nordamerika besucht hat, behauptet gar, Toronto brauche sich keinen Deut gegenüber den CSDs in New York oder San Francisco zu verstecken. Das Festival ist besonders für Touristen aus Europa eine erstklassige Gelegenheit, um mit Kanadas Lesben- und Schwulenszene auf Tuchfühlung zu gehen. Fast alles und jeder, der im Land was auf sich hält, lässt sich hier zum Pride Toronto blicken: Cowboys aus Alberta, Yuppies aus Vancouver, Dykes aus Montréal und Drag Queens aus Winnipeg und so weiter und so fort. Sogar aus den benachbarten US-Bundesstaaten Michigan und New York schwirren sie herbei.

Der Andrang vor den CSD-Bühnen ist gigantisch 

Wer am Freitagabend im Village aufschlägt, hört ihn schon, den dröhnenden Bass der großen Boxen auf dem Central Stage. Nationale und internationale DJs wie Carole Pope, Diamond Ringe, The Cliks, Rouge und Dr. Trance heizen dem feier- und trinkfreudigen Publikum ein. Zu spät sollte man freilich an allen drei Tagen nicht aufschlagen: Der Andrang im Village, egal ob auf den Straßen, in den Pubs oder auf den Plätzen vor den insgesamt sechs Bühnen ist gigantisch. Auf der Straße kann man sich noch damit vertrösten, in einer Seitenstraße Zuflucht vor den Massen zu suchen; wer aber unbedingt in eine Bar oder einen Club will, hat zu später Stunde das Nachsehen – Wartezeiten von bis zu einer Stunde sind keine Seltenheit.

Ein Ärgernis dabei ist, dass man sich als Besucher nicht mal eben im Supermarkt oder Kiosk, von denen es einige im Village gibt, mit Hochprozentigem versorgen kann: Ontarios Alkoholverkaufsgesetze erlauben im Einzelhandel keinen Verkauf alkoholischer Getränke. Das mag auf Europäer recht befremdlich wirken. Aber die Rettung naht. Als man im Supermarkt fast verzweifelt, kommt Jeff um die Ecke. Er ist aus Montreal angereist, deutlich über 50 Jahre alt und will an diesem Wochenende „mal richtig abfeiern“. Jeff hat seine mittellangen blonden Haare geschickt über seine Geheimratsecken verteilt, trägt ein neongelbes Muskel-T-Shirt und eine Old-School-Levis-501. Sein T-Shirt ist blank gebügelt, faltenfrei, darauf steht „Legalize Gay!“. „Gab's bei American Apparel“ für 20 Dollar. Musste ich einfach haben. Trotz Party-Ekstase, ein bisschen Politik muss beim CSD sein“, sagt er. Und dann hat er einen Tipp parat: „Wenn ihr noch ein bisschen vorglühen wollt, geht zum Wine Rack auf der Wellesley Street. Das ist ein Liquor Store, der auch abends noch geöffnet hat.“ Gesagt, getan.

Die Türsteherin meint es gut mit dem Besuch aus Deutschland 

Die Bühnen im Village bieten für jeden Geschmack das passende Angebot. Ob R'n'B oder HipHop, ob House oder Charts – jeder Topf findet seinen Deckel. Auf dem Alexander Parkett, dort, wo der VIP-Backstage-Bereich untergebracht ist, treten viele afroamerikanische Künstler auf und präsentieren Hip-Hop-Einlagen. Der Andrang vor der Bühne hält sich in Grenzen; Hip-Hop-Sounds und Schwule, das scheint auch in Nordamerika noch immer so zu sein wie Spinat und Lakritz. Zum Bersten voll ist es dagegen vor der Central-Stage-Bühne, mitten auf auf der Church Street. Dort peitschen unablässig House-Sounds durch die Boxen. Mix-Versionen von „Don't you worry child“ der Swedish House Mafia und „Wake me up“ von Avicii scheinen beim Publikum gut anzukommen, die Stimmung ist ausgelassen bis euphorisch. Spätestens gegen 22 Uhr bilden sich dann aber wie von Geisterhand vor den Kneipen und Bars im Village ellenlange Schlangen. An einem Besuch der populärsten und größten Schwulenbar„Woody's“ ist schon lange nicht mehr zu denken: Vor dem Eingang harren Dutzende Schwule aus und warten darauf, hineingelassen zu werden.

Gegenüber, vor dem Dance-Club „Crews & Tango“, ist die Situation nicht anders: Mehr als hundert junge Schwule und auch viele Lesben, begehren Einlass. Chef-Security-Frau Jane delegiert souverän die Massen rein und raus: „Bitte alle den Bürgersteig freihalten und innerhalb des Absperrgitters bleiben“, ruft sie den Wartenden entgegen. „Oh, unser Besuch aus Germany“, jauchzt sie einem plötzlich entgegen. Wie gut, denkt man sich in dem Moment, dass man mit ihr am Donnerstagabend, als es vor und im Club noch deutlich leerer war, einen netten Plausch gehalten hat. Von Schwuler aus Deutschland zu Lesbe aus Kanada sozusagen. Da ging es darum, dass man ganz aufgeregt sei, zum ersten Mal im Toronto auf dem CSD zu sein und ganz gespannt sei auf die nächsten Tage. Solche Sachen eben. „Du brauchst dich nicht anzustellen, hinein mit dir“, sagt sie mit einem lauten Lachen. Zeit für einen Plausch hat sie jetzt natürlich nicht. Aber das macht nichts. Man ist dankbar, sich nicht am Ende der Schlange einreihen zu müssen und verschwindet in dem Club …

Immerhin, im Patio darf geraucht werden - wenn die Security einen denn vorbei lässt ...

Gleich zur linken Seite ist die Bühne aufgebaut. Eine Drag Queen, Ivory Towers nennt sie sich, steht darauf. Sie schnattert viel, unablässig, macht ihre Witze mit dem und über das Publikum, man weiß es nicht genau. Ein paar Kalauer über Québecs Metropole Montréal sind dabei, natürlich. Dazu muss man wissen, Toronto und Montréal, das ist wie Köln und Düsseldorf. Man liebt sich, man hasst sich. Zwischendurch singt sie einen Lady-Gaga-Gassenhauer nach dem anderen: „Alejandro“, „Paparazzi“, „Bad romance“ und – natürlich unter lautem Jubel des Publikums - „Born this way“. Erstaunlich viele Lesben rocken den Club, sehr jung sind sie, ihr Style ist bunt und alternativ.

Weiter hinten befindet sich ein zweiter Dancefloor, er ist nur mittelmäßig gefüllt, was aber nicht an den fehlenden Gästen oder der schlechten Musik liegt, sondern an einer männlichen Security, die sich breit und mit strengem Blick vor dem Durchgang postiert hat und aus unerfindlichen Gründen darauf achtet, dass nicht zu viele Gäste den Floor betreten. Weiter rechts geht es nach draußen, in den Patio, wie man in den USA und in Kanada den Biergarten eines Clubs zu nennen pflegt. Dort darf geraucht werden. Allerdings hat sich auch dort eine Security eingerichtet und achtet penibel darauf, dass sich nicht zu viele Gäste im Patio amüsieren. Das allerdings fällt in dem Club nicht all zu schwer, denn die Getränkepreis sind happig: eine Flasche Bier ist nicht für unter umgerechnet 5 Euro zu haben, bei den Longdrinks ist man schnell rund 10 Euro los.

In aller Munde: Torontos Oberbürgermeister Rob Ford 

Als man wenig später auf dem Weg zurück ins Hotel ist, richtet sich der Blick auf einen jungen Mann, Mitte 20 vielleicht. Er posiert am Rande der Straße und zieht die Aufmerksamkeit der Vorbeiziehenden auf sich. Das liegt allerdings weniger an seinem Sexappeal als an seiner ungewöhnlichen Form des politischen Protestes: Auf der Brust und auf dem Rücken hat er witzige und zweideutige Sprüche gemalt, die eine beißende Kritik an Torontos Oberbürgermeister Rob Ford (44) sind. Der konservative Politiker machte internationale Schlagzeilen, als er vergangenes Jahr zugegeben hatte, im „Vollrausch“ Crack geraucht zu haben. In Torontos Lesben- und Schwulenszene ist sein Ansehen, diplomatisch ausgedrückt, nicht besonders hoch.

Das hat gute Gründe: Seit seinem Amtsantritt im Dezember 2010 nämlich nahm er erst ein einziges Mal an einer CSD-Veranstaltung teil, und zwar an der Regenbogen-Flaggenhissung vor dem Rathaus im Juli vergangenen Jahres. Seine überraschende Anwesenheit löste nur ein verhaltenes Echo in der Szene aus – zu groß ist der Verdruss über Fords homopolitische Agenda, die im Kern aus Desinteresse und Ablehnung besteht. Erst im Juni 2013 hatte er im 32-köpfigen Stadtparlament als einer von nur drei Abgeordneten dagegen gestimmt, dass der Toronto Pride von der Stadt finanziell unterstützt wird. Kristyn Wong-Tam, einziges offenes lesbisches Mitglied des Stadtrats und der sozialdemokratischen Partei New Democratic Party (NDP) nahestehend, übte seinerzeit scharfe Kritik an Ford: „Er brüskiert zum wiederholten Male die schwul-lesbische Szene.“

Eine rosa Stadtführung mit Bruce Bell  

Auf die Frage, wie es denn sein kann, dass ein Politiker wie Rob Ford in einer Stadt, deren Tourismusamt unermüdlich den kosmopolitischen und progressiven Charakter Torontos beschreibt, zum Oberbürgermeister gewählt werden kann, weiß Bruce Bell eine Antwort. „Im Zentrum Torontos ist Fords Zustimmung gering, aber seine leutselige und joviale Art kommt bei den Leuten in den Vororten gut an. Dort hat er viele Stimmen geholt“, sagt der offen schwule Stadtführer und zuckt mit den Schultern. Bruce bietet in Toronto vier verschiedene Touren an. Die Führungen dauern jeweils zwei Stunden und kosten 25 Dollar pro Person.

Eine davon führt durchs Village. Kenntnisreich plaudert er über die Vergangenheit des Viertels, seine Kenntnisse über die Geschichte und die Stadtarchitektur sind sehr gut, über die Szene freilich nur ausreichend. „Ich bin nicht mehr der Jüngste, so viel gehe ich nicht mehr aus“, antwortet er, als man ihn nach den angesagtesten Bars des Viertels fragt. Besonders empfehlen kann er aber einen Besuch des 519 Church Street Community Centre – des politischen und kulturellen Lesben- und Schwulenzentrums der Stadt. In dem riesigen Gebäude schlägt das Herz der politischen Aktivisten und Selbsthilfegruppen. Auch und besonders zum CSD ist das Haus, besser gesagt der Cawthra Square Park hinter dem Gebäude, einen Besuch wert: Denn an allen drei CSD-Tagen findet hier eine riesige Open-Air-Party statt – für viele CSD-Besucher das Tanz-Highlight schlechthin.

Wenn die Parade über die Yonge Street zieht, gibt es kein Halten mehr

Apropos Highlight: Das ist natürlich, so wie auf vielen anderen CSDs auf der Welt auch, die Parade. Sie startet am letzten Tag, am Sonntag, mittags ab 12 Uhr an der Ecke Bloor Street E/Church Street. Dutzende Paradewagen und Fußgruppen verwandeln das Viertel in einen bunten Regenbogenhaufen. Es ist der größte Umzug der Lesben und Schwulen in Kanada, mehrere Hunderttausend Zuschauer säumen die Yonge Street – sieht man von den paar Hundert Metern zu Beginn auf der Bloor Street E. einmal ab, die einzige Straße, über die die Parade marschiert und stolziert. Neben vielen Vereinen und Gruppen sind auch einige Parteien vertreten. Besonders der Wagen der NDP ist gelungen: Neben populären Chartssongs von Pitbull über Lady Gaga und Rihanna, zu denen das junge Parteivolk ausgelassen tanzt, sorgt eine resolute Dame auf dem Wagen mit ihrem Mikrofon dafür, dass auch alle mitbekommen, welche Partei am besten die Interessen der Lesben und Schwulen vertritt.

Am späten Nachmittag schließlich, wenn die Schaulustigen dem letzten Paradewagen weggewinkt haben, zieht das Gros des Publikum zurück ins Village. Dort steigt zum letzten Mal die große Sause, die Church Street ist zum Bersten gefüllt. Bei manch einem macht sich ein bisschen Melancholie breit, ein wildes Wochenende voller Partys und Spaß neigt sich dem Ende zu. Doch die Verantwortlichen des Toronto Pride blicken freudig in die Zukunft. 2014 nämlich wird Toronto Gastgeber des Word Pride sein. Die Erwartungen der Verantwortlichen und der Tourismusbranche der Stadt sind gigantisch groß. Hunderttausende Schwule, Leben, Transgender und deren Freunde werden zum Mega-CSD erwartet.

Torontos Highlight 2014: der WorldPride 

Die CSD-Macher wollen der Welt zeigen, wie liberal, tolerant und freizügig ihre Stadt ist. „Die Tatsache, dass wir Gastgeber des WorldPride 2014 sind, ist eine hervorragende Chance für uns, dem Rest der Welt zu zeigen, wovon ich schon lange überzeugt bin: Toronto ist eine wunderbare, ungewöhnliche, vorwärts denkende Metropole, die Vielfalt respektiert und willkommen heißt“, so Deb Pearce, offen lesbische Radio- und TV-Moderatorin. Auch die Politikerin Kristyn Wong-Tam schlägt in die gleiche Kerbe: „Dass wir Gastgeber sein dürfen, ist eine große Ehre für die Stadt. Wir teilen die Energie und Geschichte unserer Szene mit der Welt und sagen allen: Das sind wir und wir heißen dich mit offenen Armen willkommen – du gehörst hierher.“ Auch Marvin und Jeff werden wieder dabei sein. Kurz bevor sie in ihre Chatman-Kent zurückfahren, haben sie noch einen Wunsch, verpackt in einer knuddeligen Suggestivfrage: „Kommst du nächstes Jahr mit deinen Freunden aus Deutschland wieder?“ Ganz bestimmt. Bye-bye, Toronto. See you in 2014.


Anreise. Air Canada fliegt täglich von Frankfurt und München nach Toronto. Eine Probebuchung (am 1.2.14) ab München hat einen Preis von 847 Euro (Hinflug am 22. Juni, Rückflug am 1. Juli) ergeben, www.aircanada.com.

Veranstalter. Günstiger ist möglicherweise die Buchung über einen Veranstalter, zum Beispiel bei Dertour, www.dertour.de, oder America Unlimited, www.america-unlimited.de.

Unterkunft. Marriott Courtyard, 475 Yonge Street, Toronto, Ontario M4Y 1X7, Tel. 001-416-924-0611, www.marriott.de 
Eaton Chelsea Hotel, 33 Gerrard Street West, Ontario M5G 1Z4, www.eatonchelsea.com.
Pantages Hotel & Suites, 200 Victoria Street, ON M5B 1V8, www.pantageshotel.com  

Pride Toronto. Der CSD 2014 steht in Toronto unter einem besonderen Stern: Dann nämlich ist die Stadt vom 20. bis 29. Juni 2014 Gastgeber des World Pride, www.wp14to.com